Liebe Leserinnen, liebe Leser,
ich begrüße alle recht herzlich auf diesem neuen Blog zum Thema Tee. Tee hier im Sinne von echtem Tee, also Blattaufguss der Blätter der Pflanze Camellia Sinensis. Jeder kennt den Schwarz– oder Grüntee, aber Tee ist durchaus vielfältiger als nur Schwarz oder Grün. Manch einer kennt vielleicht den japanischen Matcha, gemahlenen Grüntee, ob pur, als Latte oder Dessert. Doch das ist erst der Anfang der Welt des Tees. Ich würde mich freuen, wenn wir gemeinsam den Weg gehen werden guten Tee zu entdecken.
Nun zum Namen des Blogs: Einfach Tee. Tee ist eigentlich ganz einfach und damit meine ich nicht die Teebeutel. Im Prinzip braucht es für guten Tee nur drei Komponenten: Teeblätter, erhitztes Wasser und ein Gefäß zum Brühen. Mehr steckt da wirklich nicht hinter. Mit gutem Blattmaterial ist es erstaunlich schwer schlechten Tee zuzubereiten. Wer Tee allerdings nur aus Teebeuteln kennt, der verpasst etwas. Teebeutel enthalten leider oft eher schlechte Blattqualität, in Massen gefertigt und abgepackt. Guter Blatttee muss nicht teuer sein. Oft ist er deutlich erschwinglicher, als viele vermuten.
Über mich
Nun zu meiner Person: Ich trinke schon länger Tee. Angefangen habe ich selbst als Kaffeetrinker doch die Zeit zur guten Zubereitung von Kaffee hatte ich immer weniger und weniger. Manch einer würde denken: Moment, Tee ist doch aufwendiger als Kaffee. Doch so einfach ist es nicht. Ich entdeckte damals den so genannten Grandpa Style, den mir ein chinesischer Arbeitskollege, der uns in Deutschland besucht hatte, beigebracht hat: Tee in ein Glas, heißes Wasser drauf und von oben abtrinken. Er gab mir auch etwas von seinem persönlichen Grüntee. Es war ein sogenannter Long Jing, wie ich damals lernte. Danach war ich so begeistert, dass ich seit 10 Jahren den Tee als mein primäres Genussmittel und Koffeinkick sehe.
Mittlerweile liegt mein Fokus eher auf japanischen Grüntees und da besonders auf den Senchas. Das sind eigentlich die Alltagstees in Japan im Vergleich zum Matcha, aber hier in Europa scheinen sie (leider) nicht so populär zu sein. Dabei bietet Sencha eine viel breitere Geschmackspalette als Matcha und ist dazu auch deutlich günstiger! Natürlich sieht es im Vergleich zum Matcha nicht so schön grün aus und als Sencha Latte würde es eher unschön aussehen. Aber pur ist der Sencha ein Genuss.
Was euch sonst noch so erwartet
In den nächsten Wochen möchte ich euch zeigen, wie vielfältig Tee sein kann: von chinesischen Grüntees über japanische Senchas bis hin zu Oolong, Pu-Erh und natürlich auch dem passenden Teegeschirr.
Wenn du bisher dachtest, Tee sei vor allem etwas aus dem Teebeutel, dann hoffe ich, dass ich dich in den kommenden Artikeln vom Gegenteil überzeugen kann. Vielleicht entdeckst du dabei sogar deinen neuen Lieblingstee!
